Kiel Sehenswürdigkeiten Reiseführer

Touristische Städtereisen Highlights der Landeshauptstadt

Kiel

Sie interessieren sich für Städtereisen und planen eine Städtereise in das friesische Reiseziel Kiel? Sie suchen ein aktuellen und kompetenten Reiseführer für die norddeutsche Metropole Kiel? Wenn Sie die Landeshauptstadt von Schleswig Holstein, in der friesische Gemütlichkeit wie auch internationaler Lifestyle aufeinander treffen, für sich entdecken möchten, dann lassen Sie sich von unseren Städtereiseführer in die faszinierende Großstadtwelt von Kiel entführen und lernen Sie die vielen attraktiven Gesichter dieser wundervollen norddeutschen Weltstadt kennen. Auf unserem Kiel Reiseführer erfahren Sie sehr viele interessante Dinge über die Landeshauptstadt vom Schleswig Holstein. Egal ob Kunst, Kultur und alte Architektur zu Ihren Interessen zählen oder ob es Ihnen um Veranstaltungen, Ausstellungen und gute Insidertipps geht, auf dem Sehenswürdigkeiten Reiseführer können Sie eine virtuelle Städtereise durch diese geschichtsträchtige norddeutsche Metropole unternehmen und schon vor der Städtereise heraus finden, welche holsteinischen Sehenswürdigkeiten in Kiel beheimatet sind.

Kiel Sehenswürdigkeiten Reiseführer

Touristische Städtereisen Attraktionen im Reiseziel Kiel entdecken!

Kommen Sie mit auf eine virtuelle Entdeckungsreise durch die touristischen Städtereisen Attraktionen von Kiel, unser Sehenswürdigkeiten Reiseführer lädt zum Flanieren durch Kiel ein. Hier im Städtereiseführer erlauben wir uns, Ihnen einige sorgfältig ausgewählte Sehenswürdigkeiten zu präsentieren, welche Sie bei einem Aufenthalt im holsteinischen Kiel aufsuchen können. Was wir in diesem Sehenswürdigkeiten Reiseführer beschreiben, ist zwar nur eine kleine Auswahl der vielen Attraktionen von Kiel, diese kleine interessante Auswahl an Kieler Attraktionen wird Ihnen aber einen kulturellen Vorgeschmack auf das geben, was Sie bei einer Städtereise erleben werden, wenn Sie sich bei Ihrer nächsten Urlaubsplanung für das norddeutsche Reiseziel entscheiden!

Die unterschiedlichen Facetten dieser Weltmetropole zeichnen sich durch zahllose Städtehighlights aus, welche Sie unbedingt aufsuchen sollten. Egal ob Sie Museen lieben, den Botanischen Garten besuchen möchten oder die Sparkassen Arena aus nächster Nähe sehen wollen, das norddeutsche Reiseziel bietet auch außerhalb der Kieler Woche (Internationales Segelereignis) für jeden Geschmack das richtige Städtehighlight. Ein unbedingtes Muss bei einer Städtereise in die schöne friesische Landeshauptstadt ist ein Abstecher zum Nord Ostsee Kanal, welcher die Ostsee mit der Nordsee verbindet und die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt ist.

Schauen Sie sich in den bekannten Kieler Museen wie dem Schifffahrtsmuseum und dem Industriemuseum um oder besichtigen Sie doch einfach einmal die historische Lutherkirche und lassen Sie sich auf der Städtereise in der Lutherkirche von den einzigartigen raumübergreifenden Lindenholzskulpturen faszinieren. Schlendern Sie an einem sonnigen Morgen über die Holstenstraße und kosten Sie in der Innenstadt eine Fliederbeersuppe oder betrachten Sie auf Ihrem Stadtrundgang durch die norddeutsche Metropole das imposante Reiterdenkmal von Wilhelm I., welches sich im sehenswerten Kieler Schlossgarten befindet. Für die künftige Urlaubsreise wünschen wir Ihnen viel Spaß und hilfreiche Inspirationen beim Stöbern durch nachfolgende touristische Attraktionen ...

Das Kieler Rathaus

In der Landeshauptstadt von Schleswig Holstein das Kieler Rathaus mit seinen imposanten Rathausturm entdecken ...

Das Rathaus in Kiel!

Das Kieler Wahrzeichen ist selbstverständlich das Rathaus mit seinem imposanten Turm, welcher auf Geheiß des Kaisers eine Höhe von 107 Metern aufweist. Der Kieler Rathausturm besitzt große Ähnlichkeit mit Venedigs Glockenturm, welcher sich auf dem Markusplatz befindet. Begonnen wurde mit dem Bau des Rathauses im Jahr 1907 und schon vier Jahre später wurde es von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht. Die Rathaus Fassade besteht aus Sandstein und mit dem Turm wird die Silhouette von Kiel bestimmt. Auf der 70 Meter hohen Aussichtsplattform erhalten die Gäste der friesischen Stadt einen unvergleichlichen Ausblick über die Kieler Förde und die Altstadt. Mit einem Aufzug oder auch zu Fuß kann die Besucherplattform erreicht werden.

Das Stadtarchiv befindet sich im Rathausturm und weist eine beachtliche Sammlung an Filmen und Büchern auf, in denen die Geschichte von Kiel dokumentiert ist. Bei den Führungen durch das Rathaus kann gleichzeitig der Turm besichtigt werden und zu jeder vollen Stunde kann das Glockenspiel gehört werden. Das Foyer des Kieler Rathauses wurde wie eine Rotunde angelegt und die bronzene Brunnenfigur ist gleich in der Eingangshalle zu sehen. Weiterhin sind zahlreiche Gemälde und Skulpturen sowie Portraits von einstigen Bürgermeistern der Stadt zu sehen, wie beispielsweise die "Frierende Alte" und "Der Sinnende" von Ernst Batlach wie auch imposante Wandgemälde von Dettmann und weiteren Künstlern. Auf dem Rathausplatz finden die unterschiedlichsten Veranstaltungen statt, wie politische Demos oder die Kieler Woche und auf der im Winter künstlich angelegten Eisrundfläche kann auf dem Rathausplatz jedermann sein Können im Eiskunstlauf ausprobieren.

Der Kieler Bahnhof

Den Kieler Hauptbahnhof mit seinem prunkvollen Kaiserportal bestaunen ...

Von 1843 bis 1846 wurde der erste Bahnhof in Kiel errichtet, der sich am Ziegelteich befand, doch schon bald nicht mehr den wachsenden Zugverkehr bewältigen konnte. 1895 wurde der Bau eines neuen Bahnhofs nur 250 Meter weiter begonnen, der 1899 übergeben wurde, allerdings noch nicht vollkommen fertig gestellt war. Erst nach zwölfjährigen Bauarbeiten wurde der restliche Bauabschnitt fertiggestellt. Zu dieser Zeit war die Eisenbahn eines der modernsten Mittel zur Fortbewegung und dementsprechend wurden auch die Bahnhöfe gestaltet, die dem technischen Fortschritt geweiht waren. Der Bahnhof wurde damals als eine besondere Stätte angesehen und so war es zu jener Zeit durchaus üblich, dem Kaiser einen bestimmten Teil des Gebäudes zu widmen. Somit wurde extra für den Kaiser eine große Freitreppe angelegt, die sich an der östlichen Seite zum Wasser befand.

Dieser Teil des Kieler Bahnhofs bekam den Namen "Das Kaiserportal", von wo aus der Kaiser auf direktem Weg zu seiner Yacht Hohenzollern gelangte. Auch am historischen Kaiserportal des Kieler Bahnhofs hinterließ der Zweite Weltkrieg seine Spuren, wurde dieser Bahnhofsbereich doch zum größten Teil zerstört. Nach Kriegsende wurde der Bahnhof wieder aufgebaut, jedoch das Kaiserportal vernachlässigt. 1999 wurde der Kieler Bahnhof renoviert und erst im Zuge dieser neuen Renovierungsarbeiten wurde das Kaiserportal fast in seinem alten Zustand wieder aufgebaut. Heute ist das Kieler Bahnhofsgebäute eine wunderschöne Symbiose zwischen der alten Bausubstanz und der Moderne. Über die großzügig angelegte Treppe gelangen die Reisenden auf den Bahnhofsvorplatz und können das kaiserliche Wappen über dem Portal bestaunen.

Das Kieler Kloster

Das Kieler Kloster mit seiner historischen Klosterkirche entdecken ...

Direkt im Zentrum der Landeshauptstadt befindet sich das Kieler Kloster mit seiner historischen Klosterkirche, die nur wenige Schritte vom Kieler Schloss und der Förde entfernt ist. Somit können viele Sehenswürdigkeiten von Kiel nach einem Besuch des Kieler Klosters bestaunt werden. Die Klosterkirche ist übrigens das älteste Gebäude von Kiel. In einer Urkunde wurde das Kieler Kloster erstmalig 1242 erwähnt, wobei es bereits im Jahr 1227 gegründet worden sein soll. Das Franziskanerkloster soll auch in Verbindung mit dem Grafen Adolf IV. von Schauenburg stehen. Der heutigen Landeshauptstadt Kiel soll das Kloster 1530 übergeben worden sein. Bereits vier Jahre später zog die Gelehrtenschule in das Kloster ein. Die Kieler Universität, welche die heutige Christian-Albrechts-Universität ist, wurde schon 1665 gegründet und bezog damals im Kloster ihre ersten Lehrräume.

Ein Umbau der Klosterkirche fand im Jahr 1903 statt, wo auch der markante Kirchturm gebaut wurde. Während des 2 Weltkrieg wurde das Kieler Kloster im Jahr 1943 zerstört, genauso wie das Schloss. Nach dem Krieg wurde das Kloster wieder aufgebaut, erst 1950 war es wieder als Klosterkirche zu erkennen. Bis heute finden die Restaurierungen statt, die durch Spenden Finanzierung gewährleistet werden. Als Studienhaus wird heute das Kieler Kloster genutzt und um die Kirche hat sich ein Café angesiedelt sowie die bekannte Klosterbrauerei.

Die Stadtansicht von Kiel bei Nacht ist eine friesische Attraktion!

Das Kieler Schloss

Die Veranstaltungen im Kieler Schloss aufsuchen ...

Das Kieler Schloss kann auf eine wechselhafte Geschichte zurückblicken, es befindet sich nahe der Kieler Förde und wurde im Jahr 1230 auf Geheiß von Adolf IV. von Schauenburg und Holstein erbaut. Etwa um das Jahr 1502 wurde das einstige Schloss abgerissen, welches der Herzog Friedrich veranlasste und es entstand ein Neubau an gleicher Stelle. Eine Erweiterung des Schlosses wurde in den Jahren von 1558 bis 1568 von Herzog Adolf veranlasst, dem Sohn von Herzog Friedrich. Er ließ einen weiteren Bau direkt daneben errichten, der in Richtung zur Landesseite zwei Türme und zum Wasser hin mit graziösen Erkern sowie üppigen Giebeln verziert wurde.

Ende des 17ten Jahrhunderts stürzte das Schloss ein und von 1695 bis 1697 wurde das Schloss neu aufgebaut. Ein knappes Jahrhundert später ließ die russische Zarin Katharina die Große das Schloss instandsetzen, wobei viel Schmuck der Renaissance und ein Teil der Gewölbe verloren ging. Im Jahr 1838 fiel das prunkvolle Inventar der Kapelle dem ersten Feuer zum Opfer. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Kieler Schloss 1944 bei einem Bombenangriff vollständig zerstört. 1957 fand ein Architekturwettbewerb statt und der Neubau sowie das heutige Erscheinungsbild wurden beschlossen. Acht Jahre später wurde das Schloss eingeweiht und seit 2003 befindet es sich in Privatbesitz. Trotzdem sich das Kieler Schloss in privater Hand befindet, werden jedes Jahr rund 300 Veranstaltungen durchgeführt, die von Gästen aus nah und fern gerne besucht werden.

Die Kieler Lutherkirche

Bei einem Aufenthalt im Schrevenpark die kulturellen Highlights in der Lutherkirche bestaunen ...

In den Jahren von 1910 bis 1912 wurde die einstige Lutherkirche erbaut, die ein edles Ensemble von Gebäuden darstellte. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges im April 1945 wurde die Kirche zerstört, wobei jedoch der Turm noch weitestgehend erhalten blieb. Nach den Kriegswirren wurde um die Lutherkirche herum aufgeräumt und die Einweihung des neuen Kirchengebäudes fand unter großem öffentlichem Interesse am 9.11.1958 statt. Mit dem 270 Zentimeter breiten und 420 Zentimeter langen Wandmosaik in der Eingangshalle soll an die Gefal- lenen und Toten des letzten Weltkrieges gedacht werden. Im Inneren der Lutherkirche wurden unterschiedliche Skulpturen aus Lindenholz entworfen, die der jeweiligen Kirchenjahreszeit für das Altarbild bestimmt sind. Neben der Kanzel ist als ein gleichbleibendes Element die Lutherrose zu sehen, die ebenfalls aus Lindenholz gefertigt ist. An der südlichen Kirchenwand sind Buntglasfenster zu sehen, die christliche Symbole darstellen.

Die Kieler Lutherkirche befindet sich am Schrevenpark, welcher mit zu den ältesten und schönsten Parkanlagen der holsteinischen Landeshauptstadt zählt. Die Parkanlage ist besonders im Sommer ein beliebter Anlaufpunkt für Groß und Klein, hier sind Artisten und Boulespieler anzutreffen und Familien genießen die pure Entspannung an der frischen Luft. In und um den Schreventeich ist eine artenreiche Welt von Pflanzen und Tieren vertreten. Es werden im Schrevenpark zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt, unter anderem finden Vorlesungen für die kleinsten Gäste statt, wie auch Chöre und Orchester die Menschen begeistern. Sogar Frühgottesdienste können im Park besucht werden. Der Schrevenpark befindet sich zwischen dem Westring und der Holtenauer Straße.

Die Kieler Holstenstraße

Bei dem Einkaufsbummel über die Kieler Holstenstraße auch einen Stopp am Alten Markt einlegen ...

Bereits seit dem Jahr 1525 trägt die Holstenstraße ihren Namen, es ist übrigens die erste Straße in der ganzen Bundesrepublik Deutschland, die zur Fußgängerzone und für den Straßenverkehr gesperrt wurde. Die Kieler Holstenstraße ist die traditionelle Shoppingmeile der Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein, die von den Bewohnern der Stadt und gleichermaßen von den Besuchern für einen gemütlichen Bummel genutzt wird. Trotzdem sich der Einzelhandel dagegen sträubte, wurde der obere Teil der Holstenstraße für den privaten Fahrverkehr am 12.12.1953 gesperrt. Vier Jahre später wurde dann auch die untere Holstenstraße im damaligen Amtsdeutsch als "fußläufig" eingestuft. Am südlichen Ende der Straße ist eine überdachte Fußgängerbrücke vorhanden sowie die Geschäftspassage Sophienhof Holstentörn, von wo aus man zum Hauptbahnhof gelangen kann. Zahlreiche Fachgeschäfte jeglicher Art und Kaufhäuser befinden sich hier.

Der Mittelpunkt des Stadtkerns von Kiel ist der Alte Markt, wo sich auch die Nikolaikirche befindet. Ein Teil der traditionellen Holstenstraße ist der Asmus-Bremer-Platz, wo eine Plastik des einstigen Bürgermeisters zu sehen ist. Der Asmus-Bremer-Platz ist südlich gelegen, direkt in der Nähe des Gebäudes der Kieler Nachrichten. Vom Asmus-Bremer-Platz in östlicher Richtung gelegen, befinden sich die Kieler Förde mit dem Schwedenkai. Vom Schwedenkai aus können die Autofähren nach Schweden genutzt werden, die dort an und ablegen. Westlich der Holstenstraße ist der Europaplatz gelegen, wo sich die Ostseehalle befindet. Die Kieler Holstenstraße endet am gleichnamigen Platz, an dessen Ende sich Rolltreppen befinden, die auf den Holstentörn führen.

Der Rathausplatz mit Schwertkämpfer!

Kleiner Kiel mit Wasserfondäne!

Das Landeshaus von Schleswig Holstein!

Die Kieler Kunsthalle

Die Ausstellungen in der Kieler Kunsthalle aufsuchen ...

Im Jahr 1909 wurde die Kieler Kunsthalle erbaut und ist während eines Aufenthalts in der holsteinischen Landeshauptstadt immer einen Besuch wert. Auch die Kieler selbst besuchen des Öfteren die Kunsthalle, welche sich in der Innenstadt hinter dem schön gestalteten Schlossgarten befindet. Die wechselnden Ausstellungen der Kunsthalle von der Universität zu Kiel werden auf ungefähr 2.000 Quadratmetern präsentiert, die sich in drei große Räume aufteilen. Das Treppenhaus hat seinen Ursprung in den 1950er Jahren und etwa drei Jahrzehnte später im Jahr 1986 wurde die Kunsthalle mit einem zusätzlich angebauten Bau erweitert. Der Erweiterungsbau wird vom Tageslicht durchflutet und ist allein schon sehenswert. Außerdem verfügt die Kunsthalle zu Kiel noch über einen Vortragssaal und im Außenbereich ist der Skulpturengarten zu sehen.

In der Kunsthalle ist auch die Sammlung des schleswig holsteinischen Kunstvereins, der 1854 gegründet wurde, zu bewundern. In der Kunstausstellung sind zahlreiche Skulpturen, Gemälde, Arbeiten von Fotos, Videos und Objektkunst zu bewundern. Ebenfalls sind Kunstwerke des 19. Jahrhunderts, wie die Werke der russischen Wandmaler und romantische Malerei, die Werke der klassischen Moderne von deutschen Im- und Expressionisten und Neue Sachlichkeit sowie internationale Werke seit 1945, zu bewundern. Mit deutschen Zeichnungen und Aquarellen, der Druckgraphik aus dem 16. und 17. Jahrhundert werden die Sehenswürdigkeiten in der Kieler Kunsthalle komplettiert. Für eine kleine Pause zwischendurch, um die ganzen Eindrücke verarbeiten zu können, befindet sich in der Kunsthalle noch ein kleines Selbstbedienungs-Café und in der Nähe die Kieler Förde.

Das Kieler Schifffahrtsmuseum

Maritime und nautische Sehenswürdigkeiten im Kieler Schifffahrtsmuseum besichtigen ...

Das Kieler Schifffahrtsmuseum ist das maritime Prachtstück in Kiel und sollte mit seinen vielen nautischen Sehenswürdigkeiten unbedingt besichtigt werden. Der Hafen von Kiel und die Museumsbrücke befinden sich in unmittelbarer Nähe des Museums, denn es wurde in einer ehemaligen Fischhalle integriert und so können bei einem Besuch gleich noch andere Highlights der Landeshauptstadt besichtigt werden. So können gleich an der Museumsbrücke drei imposante Oldtimer von Schiffen bestaunt werden, die dort ausgestellt sind. Zu sehen sind dabei der aus dem Jahr 1906 stammende mit Kohlen zu befeuernde Tonnenleger Bussard, das Feuerlöschboot Kiel aus dem Jahr 1942, welches mit zwei Wasserkanonen ausgestattet ist, und der Seenotrettungskreuzer Hindenburg aus dem Jahr 1944.

Im Schifffahrtsmuseum von Kiel selbst werden unterschiedliche Objekte der Seefahrt in allen Ausführungen präsentiert, die die Geschichte der Stadt Kiel erzählen. Besonders beeindruckt werden die Besucher von den Marinebildern und den Gallionsfiguren sein, welche noch aus der Kaiserzeit stammen. Aber auch die nautischen Instrumente und die imposanten Schiffsmodelle sind beeindruckend. Im Schifffahrtsmuseum in Kiel gibt es noch viel mehr zu entdecken, unter anderem ein Modell des Brandtauchers von Kiel, was das älteste Unterseeboot weltweit ist, ein Anschütz-Kreiselkompass, ein Original-Echolot und ein echter Kieler Knabenanzug. Aber auch die Wohnküche eines Werftarbeiters ist im Schifffahrtsmuseum zu bestaunen genauso wie das einzigartige Kaiserpanorama, welches die Stereofotos bieten, welche die Kanaleröffnung dokumentieren.

Vom Schifffahrtsmuseum am Landtag vorbei zum Hafen und die Traditionssegler und Windjammern bestaunen!

Das Kieler Industriemuseum

Alte technische Sehenswürdigkeiten im Kieler Industriemuseum besichtigen ...

Das Industriemuseum (Alte Metallgießerei) ist das älteste Industriegebäude im gesamten Raum Kiel, was heute noch erhalten ist. 1884 gründete Georg Howaldt am östlichen Ufer der Kieler Förde die Alte Metallgießerei der Schiffswerft, die noch heute die Entwicklung der Werftindustrie widerspiegelt. Bis zum Jahr 1980 war die Alte Metallgießerei in Betrieb und stellte unter anderem Hebel, Armaturen, Schalttafeln, Bullaugenrahmen, Teile der Ausstattung und Technik her, die aus Bronze, Kupfer oder Messing gefertigt wurden. Das Nutzungsrecht der Alten Metallgießerei wurde Anfang 2005 dem Industriemuseum Howaldtsche Metallgießerei e.V. übertragen. Durch Spendengelder von Kieler Bewohnern und Zuschüssen von verschiedenen öffentlichen Institutionen wurde die Gießerei saniert und restauriert und zum 30. Internationalen Museumstag 2007 wieder eröffnet.

Die Alte Metallgießerei wurde in ein funktionsfähiges Industriemuseum umgestaltet, wobei die alten Arbeitsplätze teilweise in den Hallen wieder hergerichtet wurden. Im Industriemuseum sind zahlreiche Abspielmöglichkeiten für Filme und Bildtafeln zu sehen, die die Produktionsprozesse von einst darstellen. Auch in den Lagerräumen des Untergeschosses wird die Geschichte der Alten Metallgießerei auf historischen Fotos und Dokumenten sowie Schautafeln dem Betrachter näher gebracht. Die Sonderveranstaltungen, die jeden vierten Sonntag stattfinden, erfreuen sich einer großen Beliebtheit, denn hierbei werden an den vorhandenen Einrichtungen die Arbeits- abläufe anschaulich demonstriert und auch viel Wissenswertes wird den Touristen über die Bau-, Sozial- und Lokalgeschichte der Howaldtwerft vermittelt.

Das Rote Sofa von Gaarden

Bei einem Ausflug in den Stadtteil Gaarden unbedingt auf dem Rote Sofa Platz nehmen ...

Am Ostufer lädt das rote Sofa in Gaarden geradezu zum Verweilen ein, der Ausblick ist unbeschreiblich, so können das gegenüberliegende Ufer, die Förde und sogar die Kieler Werft gesehen werden. Bereits seit 2003 befindet sich dieses imposante Möbelstück oberhalb der Werftstraße. Sogar vom westlichen Ufer aus kann man das Sofa sehen, das sich in der gleichen Höhe vom Wolkenkratzer Sandkrug 34 befindet. Das Gaardener Sofa hätte auch gute Chancen in das Guinessbuch der Rekorde aufgenommen zu werden. Die Maße des Möbelstücks sind in der Sitztiefe 120 Zentimeter, in der Höhe 172 Zentimeter und in der Breite 430 Zentimeter. Angefertigt wurde das rote Sofa aus dem Holz einer abgelagerten Eiche, welche aus dem Spessart stammt.

Am Sofa treffen sich die Bewohner von Kiel und genauso bestaunen die Touristen dieses imposante Möbelstück. Der umliegende Platz, auf dem sich das Gaardener Sofa befindet, wurde mit viel Liebe bis ins kleinste Detail umgestaltet. Der Boden ist mit Klinkern in Gelb ausgestattet, was typisch für diesen Kieler Stadtteil ist. Der Platz wird von Granitstelen umsäumt und gleich neben dem Möbelstück befindet sich eine Art kleiner Balkon, der mit einer breiten Armlehne ausgestattet ist. Im Sommer kann die Bank unter der Linde genutzt werden, die herrlich Schatten spendet. Im Frühjahr kann die Blütenpracht der drei Wildbirnen- und Kirschbäume bestaunt werden und die zwei Pergolen setzen diesen Ausflugspunkt perfekt in Szene, die jede Menge Licht durchlassen.

Der Ravensberger Wasserturm

Der Ravensberger Wasserturm ist ein tolles Kulturdenkmal und wird für viele kulturelle Events genutzt ...

Erbaut wurde der Wasserturm Ravensberg im Jahr 1896 nach den Entwürfen des damaligen Stadtbaurats der Stadt Kiel. Der Ravensberger Wasserturm wurde auf einer künstlich gestalteten Anhöhe aus Backsteinen errich- tet. Der Turm weist eine Gesamthöhe von etwa 30 Metern auf und mittig befindet sich der Ringbehälter, der nach oben offen ist. Der Durchmesser beträgt exakt 23,70 Meter. Insgesamt konnten 1.500 Kubikmeter Wasser im Ringbehälter aufgefangen werden, mit denen die Kieler Haushalte versorgt wurden. Instandsetzungsarbeiten wurden in den Jahren 1974 und 1975 durchgeführt. Bereits ein Jahr später wurde der Ravensberger Wasserturm als "Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung" in das schleswig-holsteinische Denkmalbuch aufgenommen.

Seit dem Jahr 2000 befindet sich der Wasserturm auf dem Ravensberg in Privatbesitz und wird für die unterschiedlichsten Veranstaltungen genutzt. Im Wasserturm finden seit 2003 Design sowie Kunstausstellungen statt und auch Chöre treten hier auf. Der Turm besitzt eine eigenwillige Akustik, die besonders bei den hier stattfindenden Kammerspielwochen, Streichquartetten sowie Tanz und Klangperformances zu hören war. Im Ravensberger Wasserturm werden weiterhin kulturelle Events mit Kieler Partnerstädten, Theatervorstellungen und sogar Ferienworkshops für Kinder geboten. Der Ravensberger Wasserturm bietet die perfekte Kulisse für viele kulturelle Veranstaltungen, welche über die Stadtgrenzen hinaus ein wahrer Besuchermagnet sind.

Die Hans Kock Meteor Sculpture!

Das Reiterdenkmal für Wilhelm dem Ersten!

Die Asmus Bremer Plastik!

Der Botanische Garten in Kiel

Der Botanische Garten ist ein Naturdenkmal das auf Trampelpfaden erforschbar ist ...

Eröffnet wurde der Alte Botanische Garten bereits im Jahr 1884, in seinem Ursprung wurde das Gelände eines damals so beliebten englischen Landschaftsgartens kreiert, und das bereits 1825. Die Umgestaltung zu einem Botanischen Garten fand jedoch erst deutlich später statt, und zwar in der Zeit von 1878 bis 1884. Seither wird der Alte Botanische Garten eine öffentliche Parkanlage genutzt, die von den Bewohnern und gleichermaßen von den Gästen der Stadt gerne angenommen wird. In nördlicher Richtung von der Innenstadt befindet sich der Alte Botanische Garten in unmittelbarer Nähe zu den Uni-Kliniken, der Kunsthalle zu Kiel und den Kieler Förden. Der neue Botanische Garten entstand 1975 auf dem Campus Gelände der Uni. Er findet sich in der Olshausenstraße. Drei Jahre wurden benötigt, um die Pflanzen in den neuen Botanischen Garten umzupflanzen, der 1985 offiziell eröffnet wurde. Seither wird der Alte Botanische Garten nur noch von Sträuchern und Bäumen gesäumt, die nicht in den neuen Botanischen Garten mitgenommen werden konnten.

Ebenfalls erhalten blieben einige Blumenzwiebeln, die neu austreiben, aber doch verwildern. Dennoch wollte man auf den Alten Botanischen Garten nicht verzichten, so dass 1980 der Verein zur Erhaltung und Förderung des Alten Botanischen Gartens Kiel e.V. gegründet wurde. Mit dessen Hilfe gelang es, den Alten Botanischen Garten zu erhalten. Er kann zwar nur noch als öffentliche Parkanlage genutzt werden, allerdings ist dies schon viel wert. Die Öffnung der Parkanlage erfolgt das ganze Jahr über. Seit der Gründung des Vereins werden auch öffentliche Führungen angeboten. 1992 wurde der Alte Botanische Garten sogar zum Kultur- und Naturdenkmal ernannt. Auf kleinen Pfaden kann der Alte Botanische Garten besichtigt werden, die zu breiteren Wegen und anschließend wieder zu Trampelpfaden werden. Von alten knorrigen Bäumen wird der Weg gesäumt und kleine Gewässer plätschern dahin, bis man zu einer kleinen Brücke und einem Häuschen gelangt. Vom Aussichtsturm mit der schmiedeeisernen Kuppel wird ein einzigartiger Blick über den Park, das Wasser und die Förde geboten.

Das Kieler Marine Ehrenmal

Im Kieler Marine Ehrenmal das U-Boot U 995 besichtigen ...

Eines der Wahrzeichen von Kiel ist das Marine Ehrenmal in Laboe, das zum Gedenken der ungefähr 30.000 gefallenen Soldaten auf See des Ersten Weltkrieges errichtet wurde. Weithin ist der Turm zu sehen, der die Kieler Außenförde maßgeblich prägt. Der Turm ist ein beliebter Aussichtspunkt, zwei Aufzüge führen auf die Aussichtsplattform, die einen wunderschönen Panoramablick über das Meer und das Land bietet. Als Alternative kann der Turm auch über 341 Stufen erklommen werden. Das Ehrenmal wurde Ende Mai 1954 vom Deutschen Marinebund (DMB), übernommen und ist seither die Gedenkstätte für sämtliche auf See gebliebenen Matrosen aller Nationalitäten. Gleichzeitig ist es Mahnmal für die friedliche Seefahrt auf allen freien Meeren der Erde.

Im Marine Ehrenmal von Laboe befindet sich eine Gedenkhalle, in welcher zahlreiche Sehenswürdigkeiten aus der Schifffahrt und Marinegeschichte sowie viele Schiffsmodelle präsentiert werden. Zu den Sehenswürdigkeiten der Gedenkstätte des DMB in Laboe gehört ebenso das U-Boot U 995, das von 1943 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges im Einsatz war. Von diesem Unterseeboot Typ gab es fast 700 Stück. Seit Mitte März 1972 ist das U-Boot am Strand zu besichtigen. Sogar im Inneren werden Besichtigungstouren angeboten, die für den Laien genauso interessant sind, wie für den Fachmann. Vom Kieler Zentrum kann man mit der Fähre nach Laboe gelangen und dabei gleichzeitig eine einstündige Fährfahrt genießen, die mit einer frischen Prise gewürzt ist.

Der Germaniahafen!

Der Raddampfer Freya!

Die Kiellinie!

Der Kieler Germaniahafen

Der Kieler Germaniahafen ist ein guter Ausgangspunkt um die friesische Metropole zu besichtigen ...

Die friesische Metropole Kiel ist nicht nur auf dem Landwege zu erreichen, sondern über den Germaniahafen gleichermaßen auf dem Wasserweg. Der Germaniahafen befindet sich in dem neu gestalteten Hafenbecken, das im Süden am Ende der Förde von Kiel angelegt ist. 1998 wurde der Germaniahafen fertiggestellt und weist eine Länge von 130 Metern und 28 Metern Breite auf. Hier können die Gäste von Kiel mit ihren Segelbooten anlegen. Vom Yachthafen aus können die unterschiedlichsten Aktivitäten unternommen werden, denn er ist zentral gelegen, so dass hier ein guter Ausgangspunkt vorhanden ist, um die Kieler Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Nur wenige Gehminuten sind der Bahnhof, die Innenstadt und die Gaardener Schwimmhalle entfernt.

Rund um den Germaniahafen finden über das ganze Jahr die unterschiedlichsten Veranstaltungen statt, wie unter anderem Anfang Oktober der Herbstmarkt an der Hörn. Auch der Kieler Museumshafen hat seit 2004 seine Heimat im Germaniahafen gefunden. Im Hafen sind zahlreiche alte Segler und Traditionsschiffe zu bestaunen und hinter der Klappbrücke befinden sich die Liegeplätze für die Boote. Die Wassertiefe im Germaniahafen beträgt zwischen 2,90 und 5,90 Meter, für die größeren Schiffe ist das Willy Brandt Ufer geeignet, wo sie nach vorheriger Absprache mit dem Hafenmeister anlegen können. In der Nähe des Germaniahafens gibt es zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, so dass sich Gastsegler ohne Probleme mit neuen Vorräten versorgen können.

Die Kieler Ostseehalle

Konzerte in der Kieler Ostseehalle bzw. Sparkassen Arena besuchen ...

Vielen Menschen ist die Ostseehalle ein Begriff, auch wenn sie seit dem 1. Januar 2008 unter dem Namen Sparkassen Arena geführt wird. Die Ratsversammlung in Kiel beschloss den Bau der Ostseehalle im Jahr 1950, bereits ein Jahr später wurde sie zur bekannten Kieler Woche am 17. Juni eingeweiht, obwohl sie erst 1952 fertiggestellt wurde. Es ist eine der größten Veranstaltungshallen in der ganzen Bundesrepublik Deutschland. Für den Bau der Ostseehalle wurde auf der Insel Sylt ein alter Flugzeughangar, der inzwischen nicht mehr genutzt wurde, abgebaut und für den Bau der Halle verwendet. Die Ostseehalle verfügt über ein Platzangebot von über 13.000 Plätzen und über eine gesamte Fläche von 5.000 Quadratmetern. Ständig wurde der Veranstaltungsort ausgebaut und saniert im Laufe der vergangenen Jahrzehnte.

Die Ostseehalle wird für die unterschiedlichsten Veranstaltungen genutzt, doch an vorderster Stelle stehen hierbei die Handballspiele des THW Kiel und auch zahlreiche Konzerte haben hier schon stattgefunden. Des Weiteren wird die Halle für Veranstaltungen im Boxsport und Reitsport, für Verkaufsmessen, Kongresse und sogar für politische Großkundgebungen genutzt. So war auch schon Gerhard Schröder im Jahr 1998 für den Bundestagswahlkampf in der Ostseehalle in Kiel. Selbst die bekannte Fernsehshow "Wetten dass…?" wurde im Oktober 2002 in der Ostseehalle aufgenommen. Ein Jahr später, nur wenige Tage vor Weihnachten, trat Wladimir Klitschko in einem Boxkampf gegen Danell Nicholson an und auch die Sendung "The Dome" wurde schon öfters in der Ostseehalle aufgezeichnet.

Den Kieler Hafen und die Werft von Kiel besichtigen!

Die Kieler Werft

Die Kieler Werft ist die größte Werft in Deutschland und bietet bei einer Werftbesichtigung unglaubliche Sehenswürdigkeiten ...

Die Gründer der Kieler Werft waren der Ingenieur August Ferdinand Howaldt und der gut betuchte Kaufmann Johann Schweffel. Unter dem Namen "Maschinenbauanstalt und Eisengießerei Schweffel & Howaldt" wurde die Herstellung von Landwirtschaftsmaschinen, Dampföfen und Kesseln am 1. Oktober 1838 aufgenommen. Die Kieler Werft kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, in der sie Höhen und Tiefen meisterte. Der heutige vollständige Name lautet Kieler Howaldtswerke-Deutsche Werft GmbH und entstand durch die Fusion mit den Hamburger und Kieler Betrieben der Howaldtswerke sowie der Deutschen Werft AG Hamburg. Seit Anfang 2005 ist die Kieler Werft durch den Zusammenschluss der ThyssenKrupp Werften ein Teil der TKMS.

Bereits in den Anfängen der Werft wurden U-Boote gebaut, das erste deutsche U-Boot war der Brandtaucher, der 1850 gebaut wurde. Noch heute ist die Werft bekannt für seine U-Boote, insbesondere der U-Boot-Klasse 212, wobei die Konstruktion und Fertigung in Zusammenarbeit mit den Nordseewerken Emden stattfindet. Die Kieler Werft besitzt schon seit jeher einen guten Ruf und auch in der jüngsten Vergangenheit wurden Entwicklungen und Fertigungen für Prototypen vorgenommen, denen Bauten folgten, welche in Lizenz im jeweiligen Staat des Auftraggebers gebaut wurden. Mehr als 1.500 Schiffe wurden bereits von der Kieler Werft gebaut, welche von dem ersten deutschen U-Boot über Schnelldampfer, Öltanker, Atom-Frachter bis hin zum Polarschiff, Kreuzfahrtschiff, Flaggschiff und Mega-Yacht reicht. Bei einem Aufenthalt in der Landeshauptstadt Kiel sollte daher eine Werftbesichtigung unbedingt auch auf dem Tagesplan stehen.

Das Kieler Hörn

Das Hörn bietet einzigartigen Panoramablicke auf die Skyline von Kiel ...

Die Hafenspitze von Kiel wird als das Kieler Hörn bezeichnet, bis dahin reichen die Förde der Landeshauptstadt. Für Radfahrer und Fußgänger wird das Kieler Hörn von der Hörnbrücke überspannt, die aus drei Gliedern besteht und eine so genannte Dreifeldzugklappbrücke ist. Die Hörnbrücke ist die Verbindung nahe des Hauptbahnhofs in Kiel mit dem Stadtzentrum sowie dem Norwegenkai am östlichen Ufer und dem Stadtteil Gaarden. Aus der Historie gesehen befand sich an der Kieler Hörn die Germaniawerft, die hauptsächlich U-Boote konstruierte und fertigte. Zur nördlichen Seite der Hörn befindet sich noch heute die bekannte Kieler Werft mit ihren imposanten Kränen. Die Hörnbrücke bietet einen einzigartigen Blick auf Sehenswürdigkeiten wie die Skyline von Kiel.

Während der Kieler Woche finden auf der Hörnbrücke zahlreiche Open-Air-Veranstaltungen statt, aber auch zu anderen Zeitpunkten werden die unterschiedlichsten Events hier geboten. Während der Heringszeit sind auf der Brücke viele Angelfreunde anzutreffen. Am westlichen Ufer befindet sich die Bahnhofsbrücke, welche eine Anlegestelle für Linienfähren ist. Mit den Linienfähren kann man unter anderem nach Laboe gelangen, wo man das Marine Ehrenmal und das U-Boot U 995 besichtigt kann. Das Kieler Hörn ist ein beliebtes Ausflugsziel für die Kieler selbst und genauso für ihre Besucher, wird ihnen hier doch ein ganz besonderer Panoramablick geboten.

Wichtige Information: Alle Sehenswürdigkeiten, welche auf dem Reiseführer beschrieben wurden, sind von uns mit größtmöglicher Sorgfalt recherchiert sowie nach besten Wissen und Gewissen erstellt worden. Dennoch sind Fehler nicht auszuschließen. Daher kann eine Haftung trotz sorgfältiger Prüfung auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität nicht übernommen werden. Insbesondere übernehmen wir keine Haftung für Konsequenzen, welche durch indirekte oder direkte Benutzung der Reiseinformationen entstehen. Es handelt sich bei allen in unserem Reiseführer veröffentlichten Reiseinformationen lediglich um subjektive Einschätzungen. Weitere Reiseinformationen für einen schönen Urlaub in Deutschland finden Sie auf -> www.deutschland-urlaub-reisen.de ...

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